Das Selektive Laserschmelzen (SLM) ist wie das SLS Verfahren ein Pulverbettbasiertes 3D-Druckverfahren. Im Bauprozess wird Metallpulver über einen Hochleistungslaser aufgeschmolzen. Je nach Metall entstehen Temperaturen von über 1000°C.
Anders als beim Kunststoffsintern müssen Teile beim Bau über Stützstrukturen auf der Bauplattform aufgesintert werden, um Temperatur und Bauteilspannungen abzuleiten.
Das Verfahren wird hauptsächlich für die Herstellung von sehr komplexen Teilen (Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik) oder zur Erstellung von Prototypen eingesetzt.
Da SLM eine sehr feine Auflösung besitzt, dauert der Bauprozess entsprechend lang. Außerdem müssen die meisten Teile nachträglich spanend bearbeitet werden, was sich im Preis wiederspiegelt.

